SPD macht Station in Grötschenreuth

Veröffentlicht am 20.02.2020 in Ortsverein

BGM-Kandidat Jochen Neumann inmitten der vollbesetzten Gaststätte, rechts Stadtrat Toni Hauer

„Die Ortsteile dürfen nicht das fünfte Rad am Wagen sein.“ Das stellte Bürgermeisterkandidat Jochen Neumann bei der SPD-Wahlversammlung im voll besetzten Pilspub Faltenbacher heraus. Mit dabei war auch Landratskandidat Thomas Döhler.
Unter dem Motto „Was liegt Ihnen am Herzen? Wir kommen zu Ihnen“ lud der SPD-Ortsverein zum wahlpolitischen Informationsgespräch ein. SPD-Ortsvorsitzende Brigitte Scharf freute sich über den zahlreichen Besuch und stellte den parteilosen Bürgermeisterkandidaten Jochen Neumann vor, der mit Unterstützung der SPD um den Rathaussessel kämpft.

Neumann legte auch gleich los und ging auf einige Punkte seines Wahlprogramms ein. „Bürgernähe und Transparenz sind im Rathaus wichtig“, stellte er fest. „Viel ist vom virtuellen Rathaus die Rede, aber dennoch ist eine bürgernahe Verwaltung wichtig, die dem Menschen als Partner zur Seite steht.“
„Von den Mitarbeitern in der Stadtverwaltung und im Bauhof wird eine hervorragende Arbeit geleistet.“ Doch was helfe nach seinen Worten die vom politischen Mitbewerber propagierte „schlanke Verwaltung“, wenn keine Reserven vorhanden seien. „Es trägt nicht gerade zur Motivation bei, wenn die Mitarbeiter auf 125 Prozent arbeiten.“

Neumann bekräftigte seine Aussage, dass die Ortsteile nicht das fünfte Rad am Wagen sein dürfen. „Sie sind genauso wichtig und gleichberechtigt wie die Kernstadt selbst.“ Dies gelte bei allen Belangen. Damit war er schon mitten in Grötschenreuth angelangt. „Hier ist die Dorfkultur in Ordnung“, stellte Neumann fest. Dabei sprach er den Zusammenhalt und das rege Vereinsleben, insbesondere bei der Feuerwehr und dem Stammtisch`77, an.

„Grötschenreuth liegt ganz reizvoll im Fichtelnaabtal“, so Neumann. „Eingebettet in einer schönen Landschaft mit dem Naturpark Steinwald.“  Potenziale sah er in der direkten Lage am Steinwald-Radweg.
Ein Problem hat der Bürgermeisterkandidat allerdings mit dem Geotop Föhrenbühl. „Was hilft dieser einzigartige Serpentinit-Rücken den Menschen, wenn keiner weiß, wo er genau liegt“, so Neumann. „Eine entsprechende Beschilderung vom Radweg aus: Fehlanzeige.“ Wie aus den Reihen der Grötschenreuther zu hören war ist selbst die Infotafel am Eingang zum Naturschutzgebiet eingewachsen. „Da muss unbedingt etwas gemacht werden, denn das Naturschutzgebiet Föhrenbühl ist echt sehenswert.
Den zahlreichen interessierten Bürgern stellte er im Anschluss die SPD-Stadtratskandidaten vor. Nicht zuletzt sprach auch SPD-Landratskandidat Thomas Döhler und benannte einige Eckpunkte in seinem Wahlprogramm wie den Ausbau des ÖPNV, die Einführung eines Jugendparlaments oder die auskömmliche Ausstattung von Landkreis und Gemeinden mit genügend Geld.

Die nächste Veranstaltung unter dem Motto „Was liegt Ihnen am Herzen? Wir kommen zu Ihnen“ findet am Mittwoch, 19. Februar um 19.30 Uhr im Schützenhaus Edelweiß in Siegritz statt.

Bild und Text: Uli Roth

 

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