Politische Morgendämmerung

Veröffentlicht am 22.03.2020 in Ortsverein

Ortsvereinsvorsitzende Brigitte Scharf

Die Tage der schwarzen Mehrheit im Stadtrat sind gezählt. Der SPD-Vorstand sprach sich ganz offiziell für eine Zusammenarbeit mit den Freien Wählern und den Grünen aus. Und die SPD unterstützt Bürgermeisterkandidaten Bernhard Schmidt.

„Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.“ Das stellte SPD-Ortsvorsitzende Brigitte Scharf zur Vorstandssitzung des Ortsvereins fest, in der die Zusammenarbeit mit den Freien Wählern und den Grünen sowie die Unterstützung von Bürgermeisterkandidat Bernhard Schmidt bei der Stichwahl am 29. März einstimmig beschlossen wurde.

Aufgrund der Corona-Pandemie kamen die Vorstandsmitglieder nicht „physisch“ zusammen. „Die Diskussion erfolgte per Videokonferenz und die Abstimmung per E-Mail“, bestätigte Scharf. Damit kam die SPD dem Aufruf des Landratsamts nach, soziale Kontakte auf das Minimum zu beschränken.

„Die CSU und die CWL ist unser politischer Gegner“, stellte Scharf unmissverständlich fest. Dies sei bereits im Wahlkampf so gewesen und gelte auch heute noch.  Dagegen bezeichnete sie die Freien Wähler und die Grünen als „Mitstreiter“.

„Wir liegen auf einer Wellenlänge und wollen in Zukunft im Stadtrat zusammenarbeiten.“ Dazu bekannte sich die Ortsvorsitzende. „Die Chancen dafür stehen gut, denn mit den vier Sitzen der SPD, den zwei Sitzen der Grünen sowie den fünf Freien-Wähler-Sitzen haben wir im Stadtrat eindeutig die Mehrheit“, so Scharf. Jetzt gelte es, die Bürger für die Wahl von Bernhard Schmidt als Bürgermeister zu mobilisieren.

Der stellvertretende SPD-Fraktionssprecher Bernhard Reis, der im neuen Stadtparlament zusammen mit Anton Hauer, Reinhold Kastner und dem Newcomer Martin Gallersdörfer sitzen wird, informierte bereits über erfolgte positive Gespräche. „Die Fraktion ist zu hundert Prozent für eine Zusammenarbeit.“

„In die Stadtratsarbeit muss wieder mehr Respekt einfließen“, stellte Stadtrat Bernhard Reis fest. Denn nach seiner Aussage wurde in den vergangenen Jahren die SPD im Gremium oft übergangen. „Ich erinnere vor allem an die Wahlen zum zweiten und dritten Bürgermeister, bei denen sowohl wir als SPD und auch die Freien Wähler vom politischen Gegner links liegen gelassen wurden.“

Zu den politischen Inhalten dieser Zusammenarbeit stellte Ortsvorsitzende Scharf eindeutig fest, dass ausreichende Gemeinsamkeiten und Schnittmengen vorhanden seien. „Es wird eine Zusammenarbeit zwischen Freien Wählern, SPD und Grünen im Stadtrat sein, die Erbendorf nach vorne bringen wird.“

„Für diese neue Mehrheit ist Bernhard Schmidt als Bürgermeister der Richtige“, stellte Scharf fest. „Wir, die SPD, unterstützen ihn deshalb bei der Stichwahl am 29. März uneingeschränkt.“ Nachdem die Wahl ausschließlich per Briefwahl durchgeführt wird, setzt sie auf eine hohe Wahlbeteiligung und eine feste Unterstützung von Bürgermeisterkandidat Bernhard Schmidt.

„Gerade in Zeiten von Corona heißt es in den nächsten Tagen, die Wähler zu mobilisieren“, so die SPD-Ortsvorsitzende abschließend. „An dieser Stelle möchte ich auf die Aussage unseres SPD-Bürgermeisterkandiaten Jochen Neumann vor der Wahl hinweisen, der immer wieder gesagt hat: Es darf kein weiter so geben. Jetzt haben wir die besten Voraussetzungen dafür.“

 

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